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Zahnspangen für Kinder und Jugendliche in Singen

Junge zeigt lächelnd seine Zähne
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Zähne, die sich überlappen, ein Oberkiefer, der weit vor dem Unterkiefer steht, oder bleibende Zähne, die keinen Platz finden: Im Kindes- und Jugendalter lassen sich viele Fehlstellungen mit vergleichsweise wenig Aufwand korrigieren, weil der Kiefer noch wächst und wir dieses Wachstum lenken können. In unserer Praxis in Singen plant Dr. M.Sc. M.Sc. Martin Jaroch, Zahnarzt mit Master of Science in Kieferorthopädie, jede Behandlung digital – und bespricht sie mit Ihnen und Ihrem Kind in Ruhe, bevor etwas passiert.

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zur kieferorthopädischen Untersuchung?

Am besten, solange noch Milchzähne im Mund sind: Im Grundschulalter wechseln die Schneidezähne, und wir sehen bereits, ob der Platz für die nachfolgenden Zähne reicht und wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen. Viele Eltern kommen auch, weil der Kinderzahnarzt oder die Kinderzahnärztin etwas bemerkt hat – oder weil ihr Kind selbst mit seinen Zähnen unzufrieden ist.

Eine Untersuchung bedeutet nicht automatisch eine Zahnspange. Oft lautet unsere Empfehlung zunächst: abwarten und die Entwicklung in regelmäßigen Abständen kontrollieren. So beginnt die Behandlung erst dann, wenn sie den größten Nutzen bringt.

Achten Sie zu Hause zum Beispiel auf diese Anzeichen:

  • die oberen Schneidezähne stehen deutlich vor oder die unteren beißen vor die oberen

  • beim Zubeißen berühren sich die Frontzähne nicht (offener Biss)

  • Milchzähne fallen sehr früh oder sehr spät aus

  • die bleibenden Zähne brechen deutlich schief oder versetzt durch

Frühbehandlung: wenn Abwarten nicht sinnvoll ist

Bei einigen Befunden lohnt es sich, schon im frühen Wechselgebiss einzugreifen. Ziel einer solchen Frühbehandlung ist es, das Kieferwachstum in die richtige Richtung zu lenken und spätere Behandlungen zu vereinfachen. Ob Ihr Kind davon profitiert, entscheiden wir nach der Diagnostik.

So läuft der erste Termin ab

  1. Gespräch: Wir fragen nach Vorerkrankungen, Gewohnheiten wie Daumenlutschen und nach dem, was Sie und Ihr Kind sich wünschen. Den Anamnesebogen können Sie vorab digital ausfüllen.

  2. Untersuchung: Wir sehen uns Zähne, Zahnfleisch, Biss und Kiefergelenke an.

  3. Digitaler 3D-Scan und Fotos: Statt Abdruckmasse nutzen wir einen Intraoralscanner – für Kinder meist deutlich angenehmer.

  4. Röntgen, wenn nötig: Um das Kieferwachstum zu beurteilen, erstellen wir bei Bedarf ein Fernröntgenseitenbild (FRS). Mehr zu unserer digitalen Diagnostik.

  5. Empfehlung: Wir erklären Ihnen, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist, welche Zahnspange infrage kommt und wie lange sie voraussichtlich dauert.

Welche Zahnspange passt zu meinem Kind?

Feste Zahnspange: Brackets und Bogen bleiben während der Behandlung auf den Zähnen und wirken ohne Zutun Ihres Kindes. Sie eignet sich auch für größere Zahnbewegungen. Varianten, Pflege und Alltag mit Brackets beschreiben wir unter Feste Zahnspange für Kinder.

Herausnehmbare Zahnspange: Je nach Befund kommen auch herausnehmbare Apparaturen infrage. Sie wirken nur, wenn Ihr Kind sie so lange trägt wie besprochen.

Invisalign First® und Invisalign Teen®: Transparente Aligner, die zum Essen und Zähneputzen herausgenommen und 20 bis 22 Stunden am Tag getragen werden. Invisalign First® ist für Kinder im Wechselgebiss gedacht, Invisalign Teen® für Jugendliche mit bleibenden Zähnen. Mehr unter Invisalign® für Kinder und Jugendliche.

Welche Lösung wir empfehlen, hängt von der Fehlstellung, vom Entwicklungsstand und davon ab, wie zuverlässig Ihr Kind mitarbeiten kann. In manchen Fällen kombinieren wir mehrere Verfahren nacheinander.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche ordnen wir die Fehlstellung bei der Untersuchung einer von fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) zu. Ab KIG 3 und bei Behandlungsbeginn vor dem 18. Geburtstag übernimmt die Krankenkasse die Behandlung mit fester oder herausnehmbarer Zahnspange.

Während der Behandlung zahlen Sie zunächst einen Eigenanteil von 20 Prozent – für das zweite und jedes weitere Kind, das gleichzeitig behandelt wird und im selben Haushalt lebt, 10 Prozent. Schließt Ihr Kind die Behandlung wie geplant ab, erstattet die Krankenkasse diesen Betrag.

Wünschen Sie Leistungen, die über die Kassenleistung hinausgehen – zum Beispiel zahnfarbene Brackets oder Aligner –, besprechen wir die Mehrkosten vorher mit Ihnen. Bei privat versicherten Kindern richtet sich die Erstattung nach dem Tarif. Einen Überblick gibt unsere Seite Kosten & Abrechnung.

Gut putzen, gut begleiten

Mit Zahnspange setzen sich Beläge leichter fest. Wir zeigen Ihrem Kind, wie es Zähne, Brackets oder Aligner richtig reinigt, und empfehlen während der Behandlung eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Die normalen Kontrollen und die Kinderprophylaxe laufen weiter – mehr unter Zahnarzt für Kinder. Was bei einem gelösten Bracket oder einem pieksenden Draht hilft, steht unter Zahnspangen-Notfälle.

Nach der Zahnspange: die Haltephase

Gerade bei Jugendlichen wachsen Kiefer und Gesicht noch eine Weile weiter, und Zähne neigen dazu, in ihre alte Position zurückzuwandern. Deshalb folgt auf jede Behandlung eine Haltephase (Retention): mit einem festsitzenden Retainer – einem feinen Draht auf der Innenseite der Frontzähne – oder mit einer herausnehmbaren Retentionsschiene, die meist nachts getragen wird. Retentionsschienen werden oft über viele Jahre getragen. Wie lange in Ihrem Fall, besprechen wir am Ende der Behandlung.

Häufige Fragen von Eltern

Ab welchem Alter ist eine Zahnspange sinnvoll?

Das hängt vom Befund ab, nicht vom Geburtsdatum. Manche Fehlstellungen behandeln wir schon früh im Wechselgebiss. Zur ersten Untersuchung kommen Sie am besten im Grundschulalter.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Wie lange die Behandlung dauert, hängt vom Befund ab. Dauer und Kosten besprechen wir nach der Diagnostik.

Zahlt die Krankenkasse auch Invisalign®?

Ob und in welcher Höhe sich die Krankenkasse beteiligt und welche Kosten für Sie entstehen, besprechen wir in der Beratung.

Tut eine Zahnspange weh?

Nach dem Einsetzen oder Nachstellen spüren viele Kinder einige Tage lang Druck. Das gehört zur Zahnbewegung und lässt in der Regel bald nach.

Wir wohnen in der Schweiz – können wir trotzdem kommen?

Ja. Aus dem Raum Schaffhausen sind Sie in rund 20 Autominuten bei uns. Was Sie zu Anreise, Abrechnung und Unterlagen wissen sollten, lesen Sie unter Zahnarzt für Schweizer Patienten.

Termin anfragen: Fragen Sie den ersten Termin für Ihr Kind online an – an Werktagen melden wir uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Welche Zahnspange soll es sein:

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In einem persönlichen Beratungsgespräch untersuchen wir Ihre Ausgangssituation, erklären die Behandlungsmöglichkeiten und erstellen – falls sinnvoll – einen individuellen Behandlungsplan.

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